Wie alles begann

Die Schützen aus dem Altkreis Büren feiern in Fürstenberg ein Finale furioso. Der Saisonhöhepunkt und gleichzeitige Ausklang, das 55. Kreisschützenfest, ist geprägt von Glanz, Glamour, guter Laune – und kollektivem Jubel. Besonders in Lichtenau. Denn Andreas Leifeld schießt am frühen Abend den Vogel ab und holt das 56. Kreisschützenfest in seine Heimat.
Andreas 5
Um 19.04 Uhr reißt der 46-jährige Maschinenschlosser die Arme in den Himmel und schreit sein ganzes Glück heraus. Die Anspannung des langen, zähen Schießens fliegt mit dem letzten, winzigen Rest des Holzadlers davon. Zum ersten Mal in der Geschichte zieht der Schützentross nach Lichtenau. Es war ein harter Kampf: Zum Schluss halten sechs ernsthafte Anwärter voll drauf. Die Könige aus Verne und Wewelsburg ebenso wie aus Hakenberg, Holsen-Schwelle-Winkhausen, Kleinenberg und eben Lichtenau. Im 21. Durchgang ist Andreas Leifeld, den sie alle nur »Cäsar« nennen, als Letzter an der Reihe. Und er wird an diesem Tag auch der Letzte sein, der schießt. Der 217.  Schuss ist der finale. »Ein superunbeschreibliches Gefühl«, ist der neue Kreiskönig ebenso begeistert wie seine Ehefrau und Königin Doris. 2011 war Andreas Leifeld der 100. König in Lichtenau, jetzt holt er zum 350. Jubiläum des Heimatschutzvereins das Kreisschützenfest endlich in seine Heimatstadt.

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Sie unterstützen das amtierende Kreiskönigspaar Andreas und Doris Leifeld in ihrem Regentenjahr: Der aktuelle Kreishofstaat aus Lichtenau.

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